Schritt für Schritt · Teil 2/3
Wandern an der Amalfi Küste: Wenn der Körper trägt, was der Kopf nicht glaubte
In Teil 1 habe ich erzählt, wie sehr mich die Sorge beschäftigt hat, ob ich der Wanderung überhaupt gewachsen bin – ohne das Training, das ich mir vorgenommen hatte. Jetzt, an der Amalfiküste, kam die eigentliche Antwort. Nicht als Gedanke, sondern als Erfahrung: Stufe für Stufe.
Der Morgen vor dem ersten Anstieg
Ich habe früh angefangen. Zum Start gehörte für mich das Foundational Wellness Bundle – VMG+, EO Mega+ und PB Restore –, wobei mir vor allem das VMG+ wichtig war, mein persönliches Fundament für den Tag. Bevor es losging, habe ich außerdem die Stellen eingerieben, die ich als kritisch kannte: Knie, Hüfte, alles, was bei so vielen Stufen zuerst protestiert. Deep Blue gehörte für mich einfach dazu, bevor ich die ersten Schritte gemacht habe.
Das war auch ein kleiner Ritualmoment für den Kopf: eine bewusste Vorbereitung, nicht nur körperlich, sondern auch als Signal an mich selbst – ich bin so weit, wie ich sein kann, und das reicht.
Unterwegs: wenn die Energie zur Neige geht
Über den Tag hatte ich MetaPWR Advantage und MetaPWR Recharge in meiner Trinkflasche dabei. Und genau an den Stellen, an denen ich vorher am meisten Angst hatte – wenn die Energie merklich weniger wurde, mitten in einem langen Anstieg –, habe ich gemerkt, wie sehr mir das geholfen hat, wieder Tritt zu fassen.
Das Interessante war weniger das Produkt selbst als das, was in mir passierte, während ich es trank: Ich hielt kurz an, trank bewusst, und in diesem kleinen Innehalten lag schon die halbe Antwort auf meine Frage aus Teil 1 – wie verfalle ich nicht in Panik? Indem ich eine Pause nicht als Scheitern gewertet habe, sondern als Teil des Weges. Das war neu für mich. Vorher hätte ich eine Pause vermutlich als Beweis meiner Zweifel gelesen. Jetzt war sie einfach ein nächster Schritt.
Wenn die Muskeln protestieren
An manchen Stellen wurden die Muskeln trotzdem steif – kein Wunder nach so vielen Stufen. Dann habe ich zwischendurch noch einmal mit Deep Blue nachgecremt, kurz gewartet, weitergegangen. Auch das war Teil einer Haltung, die mir wichtig geworden ist: dem Körper zuhören, statt ihn zu ignorieren. In der Praxis würde ich das körperorientierte Selbstwahrnehmung nennen – hier, auf dem Weg, war es einfach: kurz spüren, was ist, dann reagieren, statt stur weiterzulaufen.
Was ich über mich gelernt habe
Am Ende des Tages habe ich selbst über mich gestaunt. Nicht, weil alles leicht war – es war anstrengend, streckenweise richtig hart –, sondern weil ich gemerkt habe: Ich konnte mit dem umgehen, wovor ich mich vorher gefürchtet hatte. Die Angst vor der Panik war größer gewesen als die Panik selbst. Das ist eine Erfahrung, die kein Gedanke vorher ersetzen kann – man muss sie machen, um sie zu glauben.
Was von diesem Tag bleibt und wie sich das in den folgenden Tagen weitergetragen hat – auch mental, im Rückblick auf die ganze Wanderung –, davon erzähle ich im dritten und letzten Teil dieser Serie.
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